Tired
Sooo viel Arbeit - und kein Ende in Sicht

Hallihallo,

die Zeit vergeht wie im Flug: Uni, neue Leute, jede Menge zu lernen, Bücher für die Uni kaufen und bestellen, nach Berlin fahren, Lebensmittel einkaufen, dies erledigen, das nicht vergessen... Die letzten Tage gab es kaum einen Moment, wo ich mal nichts hatte. Zeit zum Langweilen? Fehlanzeige!

Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen. Auf der einen Seite, weil ich noch wirklich viel für die Uni lesen muss und deshalb vor habe, entweder früh ins Bett zu gehen oder aber die Nacht zum Lesen zu nutzen (meine Verlesung morgen beginnt erst um 19.00 Uhr). Außerdem möchte ich euch ja nicht mit ewigen Ausführungen langweilen

 

Erste Vorlesungen

Am Montag ging es also los. Wider Erwarten entpuppte sich mein Statistik-Prof als ganz sympathisch und ich hatte vorerst keine Verständnisschwierigkeiten. Von Sonntag Nacht auf Montag war ich mit Stephan und Rebekka erst bis zur Sperrstunde in einer Bar gewesen und dann durch die Stadt gelaufen, weshalb ich mich nach der Uni erst mal aufs Ohr legte.

Die erste Veranstaltung in Grundzüge der Soziologie entsprach dem Klischeebild, das ich von deutschen Unis vorher gehabt hatte: Der Hörsaal bot Platz für ungefähr 200 Studenten, doch ich gehörte zu einer der Glücklichen, die mit dem Boden Vorlieb nehmen mussten (, da Stephan fälschlicherweise davon ausgegangen war, wir müssten in ein anderes Gebäude u wir ca. 5 Minuten zu spät kamen). Trotzdem war die Vorlesung sehr interessant u ich schrieb pflichtbewusst alles mit. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte.

Im Anschluss ging's dann mit ein paar Leuten was trinken auf der Karli (Leipzigs "Weggeh- und Kneipenstraße), was wir für angeregte Diskussionen über die Vorlesung und sonstige politische und "soziologische" Themen nutzten.

Man mag es kaum glauben, aber es war sogar interessant. In ein paar Wochen werde ich bestimmt meine Waschmaschine abschaffen, einen Überbiss bekommen und nur noch die Taz lesen...

Mittwoch war die Einführung in "Methoden der empirischen Sozialforschung" dran. So trocken diese Bezeichnung sich anghört, der Dozent macht sie um neunfaches wett! Ich habe schon ein bisschen recherchiert: Er ist erst seit 3 Jahren an der Uni Leipzig und (das stand natürlich nicht in seinem Lebenslauf, sondern entspricht der Meinung meiner Wenigkeit) bringt sehr frischen Wind in das Ganze! Sieht nach einem Lieblings"fach" aus...

 

Die ersten Gehversuche auf dem Freundschaftsgebiet

Vor ein paar Tagen war ich auf einer kleinen Party von Kathleen, einem sehr sympathischen Mädel, das auch Soziologie studiert u ein paar Semester über mir ist. Ich hatte viel Spaß, da die Leute sehr offen und nett waren.

Meine gute Laune wurde etwas von Fabian vermiest, mit dem ich gegen 24h vor einem Club verabredet gewesen war, wo wir uns noch mit ein paar anderen Leuten treffen wollten. Um kurz vor zwölf rief ich ihn an, um noch mal zu checken, ob alles klappen würde. Fehlanzeige: Er befand sich am anderen Ende der Stadt und hatte meine Nummer gelöscht, sodass er mich nicht darüber informieren konnte.

Ich war ganz schön sauer!

Rebekka und Stephan gibt es inzwischen nur noch im Doppelpack. Irgendwie habe ich den Eindruck, sie gehen mir aus dem Weg, warum weiß ich nicht.

Es gibt ja noch genug andere Leute, die sehr nett wirken und (wie Peter mir schon sagte) ich sollte wohl nicht so ungeduldig sein, schließlich sind ja gerade erst zwei Wochen vergangen, seit die Uni begonnen hat.

 

Alltag, Nebenjob und Hobbys

Meine Mitbewohnerin ist total lieb; bis jetzt verstehen wir uns sehr gut! Da hab ich ganz schön Glück gehabt, ich hatte ja keine Ahnung, wer mich erwartet.

Heute hatte ich mein erstes "offizielles Mal" Gesangsunterricht, nachdem ich mich letzte Woche mit meiner Gesangslehrerin beschnuppert hatte.

Von der Band habe ich noch keine Rückmeldung, dafür treffe ich mich in einer Woche mit einer anderen zum Proben und Kennenlernen.

Nächstes Wochenende werde ich an zwei Tagen in einem Wiener Café arbeiten und kann mir dann überlegen, ob ich den Job möchte oder nicht (so habe ich die Chefin jedenfalls verstanden). Die Bezahlung grenzt eigentlich an Ausbeutung, doch das Café steht in jedem Reiseführer Leipzigs und mich würde es eigentlich sehr reizen, mal in einer so schicken Umgebung zu kellnern bzw. zu arbeiten.

 

Na gut, ihr Lieben, mir fallen schon die Äuglein zu, der Bericht über das letzte WE in Berlin muss also warten.

Ich hoffe, euch geht es allen gut, ich denke an euch, auch wenn ich mich nicht so oft gemeldet habe in letzter Zeit. Ich weiß momentan noch nicht so richtig, wie ich meine Zeit einteilen muss, damit ich die Uni und meine persönlichen Interessen und Bedürfnisse unter einen Hut bekomme. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel.

Alles Liebe und bis bald,

 

Eure Joanna

 

 

 

 

 

16.10.07 00:07
 


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